Schulbrot statt Kantine

Vollkorntoast mit Hühnchen, Käse und Salatblatt, dazu Trauben, Blaubeeren und Tabouleh
Bekanntlich ist das Essen in Schulkantinen meistens nicht wirklich schmackhaft. Viele Kantinen von der Grundschule bis zur Oberstufe arbeiten vorwiegend mit Fertigprodukten oder zumindest vielen Convenience-Bestandteilen, die weder nahrhaft, noch besonders lecker sind.
Klar gibt es an den meisten Schulkiosks verführerische Süßigkeiten und Backwaren, die Kinderaugen strahlen lassen. Doch wer will als Mutter oder Vater schon, dass das bisschen Pausengeld für Muffins und Schoko-Croissants draufgeht? Auch das warme Essen, das häufig zur Mittagspause (vor allem ab der Mittelstufe) angeboten wird, ist oft nicht das Wahre für die Schüler, denen man es vorsetzt. Eintönige Gerichte, fad und lieblos zubereitet und nicht gerade das, was man ausgewogene Ernährung nennt. Teuer ist das Essen in den Schulkantinen meist nicht. Doch für die mindere Qualität, die einen häufig erwartet, ist es dann doch wieder herausgeworfenes Geld.
Mit mehr oder weniger geringem Arbeitsaufwand (je nach dem, wie raffiniert es werden soll) und einem kleinen Budget lassen sich zu Hause leckere, abwechslungsreiche Lunchboxen zubereiten. Dabei sollten es die Eltern allerdings nicht zu gut meinen: Kinder, die immer nur Dinkelbrot und Sellerie mit in die Schule bekommen, lassen ihre Brotbox auch gerne mal Bekanntschaft mit dem Mülleimer machen. Eine gute Mischung sollte es also sein. Gesund, vielfältig, und appetitlich und nicht jeden Tag gleich sieht eine perfekte Lunchbox aus. Nicht immer muss ein riesiger Aufwand um das Schulbrot betrieben werden. Es kann mal etwas Simples sein und mal etwas, an dem sich die Kinder erfreuen, weil es liebevoll und kreativ zubereitet wurde.
Gerade jüngere Kinder lieben Essen, das Spaß macht. Brote mit Gurkenaugen, Tomatennase und einem Paprikamund werden viel lieber gegessen als ein tristes Toastbrot mit Käse. Das „Schulbrot“ sollte außerdem nicht zu wörtlich genommen werden. Bloß eine Schnitte Brot macht nicht viel her in der Pause, gerade wenn andere Kinder immer „soooo leckere Sachen“ dabei haben.
Hier ein Beispiel für eine gut gepackte Lunchbox, die nicht viel kosten muss, satt macht und gut schmeckt:
1 Vollkornbrötchen mit selbstgemachtem Kräuterquark, Putensalami, Salatblatt, Radieschen und selbstgemachtem Paprika-Frischkäse
- Für den Kräuterquark einfach Magerquark mit etwas frisch gehackten Kräutern, Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. (Knoblauch besser weglassen, damit das Kind sich keine Feinde macht
) Das Brötchen mit dem Quark bestreichen, mit Salami, Salat und dünnen Radieschenscheiben belegen. Für den zweiten Aufstrich Körnigen Frischkäse (Hüttenkäse) mit etwas Magerquark vermischen, dann feine Paprikawürfel und gehackten Basilikum hinzugeben. Verrühren, mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen und das Brötchen damit bestreichen.
Obst in Naturjoghurt
- Das Lieblingsobst Deines Kindes klein schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, sodass es nicht braun wird. In einen milden Naturjoghurt unterrühren und mit etwas Honig abschmecken.
Gemüsesticks
- Was an Gemüse gerade im Kühlschrank zu finden ist, in mundgerechte Streifen schneiden. (So werden Reste sinnvoll verwertet und landen nicht im Müll!)
1 Cookie
- Wenn schon süß, dann doch lieber von zu Hause, da weiß man was drin ist
) Hier gibt es ein leckeres Rezept. Besser wirklich nur einen mitgeben, denn das Gesunde soll schließlich überwiegen
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[...] den Morgen ab sofort mit einem Glas frisch gepressten Saft. Und das nicht etwa vom Supermarkt neben an, sondern aus deinem eignen Entsafter. Bei Elektronik [...]